Folge 80-61 - Horn - damals und heute

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Folge 80-61

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Wochenblatt-Serie 65. Teil > Link zum Artikel folgt
Für diese Folge unserer Serie steht der Fotograf in der Sievekingsallee an der Einmündung in die Rennbahnstraße und blickt in Richtung Westen. Mit Fertigstellung der Sievekingsallee auf Horner Seite und der Einweihung am 16.7.1929 säumten nur Kleingartenparzellen und Wiesen die neue Straße. Am östlichen Beginn bildeten sich zum Horner Weg und zur Rennbahnstraße zwei dreieckige Flurstücke, die nach Westen durch die Straßen "Bei den Zelten" und "Sebastiansgasse" begrenzt wurden. Auf Wunsch des Oberbaudirektor Schumacher sollten hier  zwei spiegelbildliche Wohnblöcke mit sogn. "Kleinwohnungen" entstehen, die Ende der 1930er/Anfang der 1940er Jahre drei gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaften nach Plänen des Architekten Ernst Dorendorf errichteten. Fast alle wurden im Krieg durch Bomben beschädigt, brannten aus oder wurden komplett zerstört. Da die Baumaterialien beim Wiederaufbau in den 1950er Jahren nicht optimal waren, entschlossen sich der Wohnungsverein Hamburg von 1902 eG und die Wohnungsgenossenschaft von 1904 e.G. ihren Bestand durch Abbruch und Neubau vollständig zu modernisieren. Im Frühjahr 2020 begann der Abbruch, 2022/23 konnten die Neubauten wieder bezogen werden. Die komplette Geschichte zum Bild lesen Sie hier in Kürze.

Historisches Foto: 2020 (GW Horn, GvB) - Neues Foto: 2023 (GW Horn, GvB)

Wochenblatt-Serie 64. Teil > Link zum Artikel
Für diese Folge unserer Serie steht der Fotograf in der Legienstraße bei der Einmündung des Helma-Steinbach-Weges. Er blickt nach Nordosten und vor ihm liegen die letzten Häuser auf Hamburger Gebiet. Zumindest war das bis 1937 noch so. Das Haus links wurde 1882 errichtet, im Krieg beschädigt und wieder aufgebaut. Im kleinen Laden verkaufte man zur Zeit der Aufnahme Kolonialwaren, Feinkost, Konfitüren und Eis. Nach wechselnden Ladeninhabern war es bis zum Abbruch in den späten 1990er Jahren eine Gaststätte. Die Wohnhäuser im Anschluss rechts wurden ebenfalls 1882/1884 erreichtet und überstanden den Krieg unbeschadet. Alle drei Gebäude mussten 1964/65 für die neue U-Bahn-Trasse nach Billstedt weichen, da sie genau in der Einfahrt zur Haltestelle "Legienstraße" standen. Die komplette Geschichte zum Bild lesen Sie in Kürze > hier

Historisches Foto: 1939 (Postkarte, unbekannter Fotograf) - Neues Foto: 2022 (GW Horn, GvB)
Wochenblatt-Serie 63. Teil > Link zum Artikel
Nach einer längeren Sommerpause, in der die Geschichtswerkstatt in viele Aktivitäten wie Horn-to-go, dem Stadtteilfest und dem "Tag des offenen Denkmals" eingebunden war, setzen wir nun die Serie über das alte Horn fort. In der 63. Folge der Serie steht der Fotograf wieder an der Einmündung des Horner Brückenwegs in die Horner Landstraße (links am Bildrand) und blickt 1939 stadteinwärts. Die besondere Aufmerksam richtet sich auf die Villa oben auf dem Geestrand. Der Buchhalter der Lehnbank Eduard Anton Mahr hatte das Grundstück in Horn vermutlich schon 1862 erworben, um darauf ein Haus als Sommer- und Ruhesitz errichten zu lassen. Es wechseln mehrfach die Besitzer, bis zwischen 1921 und 1923 Johanna Peust die Villa erwarb. In dieser Zeit entstand die einzige Postkarte von der Villa mit der Beschriftung "Villa Peust", wodurch sie unter diesem Namen in die Stadtteilgeschichte einging. Die komplette Geschichte zum Bild lesen Sie > hier.

Historisches Foto: 1939 (Staatsarchiv) - Neues Foto: 2022 (GW Horn, GvB)

Wochenblatt-Serie 62. Teil > Link zum Artikel
In der 62. Folge der Serie steht der Fotograf Hans Bünning an der Horner Landstraße und blickt auf die Südseite mit den Häusern Nr. 340 bis 344. Diese Häuserzeile gehörte seit alten Zeiten zur Dorfschaft Schiffbeck und lag dort an der "Hornerstraße", wie die südliche Seite der Horner Landstraße bis zum "Groß-Hamburg-Gesetz" vom 1. April 1937 genannt wurde. Die Häuserzeile wurde 1905 erbaut. Ende August 1927 eröffnete Christian Schmidt vor dem rechten Haus eine der ersten Hamburger Tankstellen, die seinerzeit aber nur aus einer am Straßenrand stehenden roten Zapfsäule bestanden. Das Erdgeschoss der rechten beiden Häuser ließ er zu einer Gaststätte ausbauen, die bis zum Abbruch im Juli 1989 den Namen "Letzter Heller" trug. Die komplette Geschichte zum Bild lesen Sie > hier.

Historisches Foto: 1970 (Hans Bünning) - Neues Foto: 2022 (GW Horn, GvB)
Wochenblatt-Serie 61. Teil > Link zum Artikel
In der heutigen 61. Folge der Serie haben wir ein dunkles Kapitel der Geschichte aufgeschlagen. Vor ziemlich genau 77 Jahren – am 3. Mai 1945 – kam es in Hamburg zur bedingungslosen Kapitulation und der kampflosen Übergabe der Stadt an die britischen Kampftruppen. Das bewahrte Hamburg vor einer weiteren sinnlosen Zerstörung, denn die bisherigen Kriegshandlungen hatten die Zivilbevölkerung schon hart getroffen. Von den ca. 500.000 Wohnungen vor dem 2. Weltkrieg war die Hälfte zerstört oder schwer beschädigt. Besonders hart wurde der Osten der Stadt getroffen. Das historische Foto aus dem Bestand des Staatsarchivs zeigt die nördliche Seite der Washingtonallee zwischen Hasencleverstraße (damals noch von den Nazis umbenannt in "Paul-Keßler-Straße") und Geibweg. Die zerstörten dreistöckigen Mehrfamilienhäuser ohne Ladengeschäfte mit den Hausnummern 23 bis 27 (auf dem Foto sind nur 25/27 zu sehen) ließ die "Gemeinnützige Siedlungs-A.G. Hamburg" im Jahre 1941 errichten. Kaum waren sie bezogen, wurden sie bereits am 27. Juli 1942 durch Bomben stark beschädigt. Die komplette Geschichte zum Bild lesen Sie > hier.

Historisches Foto: 1942 (Staatsarchiv, Fotograf unbekannt) - Neues Foto: 2020 (GW Horn, GvB)
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